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Total allergisch

Ziemlich fies: BesucherInnen versuchen, einer fiktiven Person den Allergieschub ihres Lebens zu verpassen. Welche Rolle spielen dabei Antikörper und Mastzellen? Wann steigt der Histaminspiegel so richtig an? Und welche Stoffe können überhaupt Allergien auslösen?

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Bei uns dreht sich alles um das Thema Allergie. Hier erfährst du mehr dazu, welche Stoffe Allergien verursachen können und welche nicht. Beim Allergie-Spiel heißt es richtig fies sein, denn du sollst der Spielfigur einen möglichst großen Allergie-Schock versetzen. Dabei kannst du ganz nebenbei den Ablauf einer allergischen Reaktion im menschlichen Körper unter die Lupe nehmen.

Allergien sind heute weit verbreitet. Nach Angaben des ersten Österreichischen Allergieberichts (1) gaben im Jahr 2006 rund 1,6 Millionen Menschen in Österreich an, von Allergien betroffen zu sein – das entspricht jedem/r fünften Österreicher/in.

 

Bei Allergien handelt es sich um Überreaktionen bestimmter Zellen im Körper. Dabei lösen normalerweise unschädliche Substanzen - wie beispielsweise Pollen von Birken und Gräsern, Nahrungsmittel wie Äpfel, Nüsse oder Milch, Haar und Schuppen von Katzen und Hunden oder Hausstaubmilben - bei AllergikerInnen eine Immunantwort aus. Krankheitserscheinungen wie laufende Nase, Niesreiz, tränenden Augen oder juckende Haut sind die Folge. Das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Betroffenen können dadurch massiv beeinträchtigt sein. Allergie auslösende Substanzen nennt man Allergene, und Stoffe, in denen diese enthalten sind, werden als Allergenquellen bezeichnet. Bereits geringste Mengen eines Allergens können eine allergische Reaktion hervorrufen.


Eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen im menschlichen Körper spielen so genannte Mastzellen. Beim Erstkontakt mit einem Allergen kommt es zur „Sensibilisierung“ des Betroffenen. Dabei werden seine Mastzellen in Alarmbereitschaft versetzt, es findet aber noch keine allergische Reaktion statt. Erst beim Folgekontakt können winzige Teilchen desselben Allergens an die Mastzellen binden. Diese werden so aktiviert und schütten Histamin und andere Botenstoffe ins Blut aus. Das Auftreten von allergischen Symptomen ist die Folge.


Die Zahl der Allergie-Erkrankungen nimmt weltweit zu. Warum das so ist, weiß man noch nicht. Ein Grund für die Zunahme an Allergien könnte die steigende Umweltbelastung sein.

(1) Dorner T., Lawrence K., Rieder A. und Kunze M.: Österreichischer Allergiebericht. In: Verein Altern mit Zukunft, Juni 2006.


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